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Ethik im Gesundheitswesen
Der wachsende Kostendruck und der Zwang zur Wirtschaftlichkeit verstärken ethische Konflikte im Gesundheitswesen zunehmend. Komplexe ethische und rechtliche Fragestellungen wie die Impfpflicht, prädiktive Gendiagnostik oder Sterbehilfe erfordern klare Richtlinien und fundiertes ethisches Wissen. Um Wertekonflikte ethisch abzuwägen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, ist ein fundiertes Verständnis ethischer Theorien unerlässlich. Auf Basis dieser ethischen Grundlagen und unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen lernen Sie, wie komplexe Fragestellungen im Gesundheitswesen zu verstehen sind, und können angemessene Lösungsansätze entwickeln.
Zugleich bringt die fortschreitende Digitalisierung neue ethische und rechtliche Herausforderungen mit sich. Sie erhalten Einblicke in Bereiche wie Datenschutz, die Bewertung von Gesundheits-Apps sowie die ethische Beurteilung moderner Technologien. Zusätzlich vermittelt Ihnen der Kurs, wie Sie digitale Gesundheitsdaten verantwortungsvoll nutzen und dabei rechtliche Vorgaben berücksichtigen. Am Ende des Kurses sind Sie in der Lage, fundiert Stellung zu Wertekonflikten zwischen ökonomischen Zwängen und moralischen Grundwerten zu beziehen und ethische Prinzipien auf aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen anzuwenden.
Der Kurs kurz vorgestellt:
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Warum mit APOLLON weiterbilden?
Inhalte des Kurses Ethik im Gesundheitswesen
- zentrale Grundbegriffe aus der Medizinethik sowie wesentliche ethische Theorien und methodische Ansätze zur Analyse ethischer Fragestellungen im Gesundheitswesen
- Methoden der ethischen Fallbesprechung
- Spannungen zwischen ökonomischen Zielen und ethischer Verantwortung im Gesundheitswesen
- ethische Kriterien zur Rationalisierung medizinischer Leistungen
- ethische Herausforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie werteorientierter Umgang mit digitalen Gesundheitsdaten (Data Literacy)
- ethische Prinzipien in der Public Health sowie Bewertung von digitalen Gesundheitsinterventionen wie Apps und Pflegerobotern
Der Kurs ist interessant für:
- Ärztinnen und Ärzte
- Pflegepersonal
- Pharmazeutinnen und Pharmazeuten
- Mitarbeitende in klinischen Ethik-Komitees
- Psychologinnen und Psychologen
- Therapeutinnen und Therapeuten
- Mitarbeitende von Krankenkassen
Ärztinnen/Ärzte erhalten für den Kurs Ethik im Gesundheitswesen 30 CME-Punkte.

Für die Teilnahme können 20 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.


Ihre Studienhefte: Anschaulich und methodisch vielfältig aufbereitet
Die Inhalte werden Ihnen durch didaktisch gestaltete Studienhefte vermittelt. Unsere Lehrenden begleiten Sie dabei.
Die Studienhefte stehen Ihnen in diversen digitalen Formaten zur Verfügung. Wenn Sie sich für die Print-Variante entscheiden, dann auch in gedruckter Form. Über den APOLLON Online-Campus können Sie die Studienhefte bequem als PDF sowie in allen gängigen E-Book- und Audioformaten herunterladen.
Ihre Studienhefte werden teilweise durch Web-Based-Trainings ergänzt, in denen Sie mittels Quizaufgaben das Gelernte wiederholen, anwenden und festigen können.
Downloads zum Kurs Ethik im Gesundheitswesen
Video: Was sind Zertifikatskurse?
In dem Video stellen wir Ihnen kurz und knapp vor, was unsere Zertifikatskurse so besonders macht und wo die Unterschiede zwischen der Online-Variante und Print-Variante liegen. Zudem erfahren Sie, wie die Weiterbildung abläuft und welche Möglichkeiten zur Anrechnung Sie nach Kursabschluss haben.
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Der Kurs Ethik im Gesundheitswesen im Überblick
Kurselemente
Ihre Kursleiterin

Prof. Dr. Claudia Kemper
Die ausgebildete Physiotherapeutin, Religionspädagogin und Gesundheitswissenschaftlerin widmet sich mit den Schwerpunkten Therapiewissenschaften, Palliative Care, Versorgungsmanagement und wissenschaftlichem Arbeiten der Weiterqualifizierung der Gesundheitsfachberufe. Als Lehrkraft an verschiedenen Hochschulen, als Schulleitung und als Geschäftsführung eines Hospiz- und Palliativzentrums war Professorin Kemper bereits tätig und hat ebenso in der Berufspolitik als Generalsekretärin des Deutschen Verbandes für Physiotherapie an der internationalen Vernetzung, Leitlinienarbeit und an Ausbildungsfragen aktiv mitgewirkt.



















