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Heute noch Assistenz, morgen schon Abteilungsleitung

Bremen,

Heute noch Assistenz, morgen schon Abteilungsleitung
Wer heute Karriere machen will, kommt um „lebenslanges Lernen“ nicht umhin

Lebenslanges Lernen ist heute ein „Muss“ im Berufsleben und Weiterbildung besonders in der Gesundheitswirtschaft unverzichtbar. Wer seine berufliche Laufbahn beispielsweise als PTA begann, leitet heute unter Umständen bereits eine Abteilung in einem Pharmaunternehmen.

„Ursprünglich bin ich gelernter Krankenpfleger. Mittlerweile habe ich meinen beruflichen Werdegang aber soweit ausgebaut, dass ich seit etwa einem Jahr die stationäre Pflege einer Privatklinik leite. Das ist zwar schon ein ganz schöner Erfolg, aber ich denke, dass ich noch mehr erreichen kann und auf der Karriereleiter noch nicht die letzte Sprosse erklommen habe“, erklärt Meik Westermann. Deshalb absolviert er derzeit ein Fernstudium in „Gesundheitsökonomie“ – parallel zu seinem Job.

Qualifizierung im Baukastensystem

Damit ist ein Trend beschrieben, den Prof. Dr. Bernd Kümmel, Präsident der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, bereits seit längerem beobachtet: „Berufstätige Erwachsene vervollständigen ihr Berufsprofil nach und nach. Durch stetige Weiterbildung entstehen so zum Teil neue Berufsbilder bzw. -optionen. Das macht die Weiterbildungswilligen natürlich zu gefragten Kandidaten in der Branche“ Der einst erlernte Beruf wird somit je nach persönlichen Interessen und Marktanforderungen weiterentwickelt. Die Weiterbildung erfolgt häufig sukzessive im so genannten „Baukastensystem“ und meistens bei Personen, die mitten im Job – und im Leben – stehen. „Die meisten unserer Studierenden haben bereits eine Erstausbildung in der Tasche. Ihnen fehlen aber vor allem noch spezifische Fachkenntnisse zum Beispiel in Health Marketing oder ein Hochschulstudium, das für leitende Positionen oftmals gefordert wird. Dieses fehlende Wissen eignen sie sich nun neben dem Beruf an“, erklärt Kümmel.

Gerade in der Gesundheitswirtschaft macht sich diese Entwicklung derzeit bemerkbar, wie Prof. Kümmel verdeutlicht: „Gelerntes Pflegepersonal, PTAs oder Physiotherapeuten übernehmen mittlerweile Tätigkeiten, die primär nichts mit ihren eigentlichen Aufgaben zu tun haben und stark in die administrative Richtung gehen.“ Diese Entwicklung birgt viele Chancen für Personal dieser Berufsstände. „Aber auch hier gilt: Nur wer am Ball bleibt, sein Wissen und seine Fähigkeiten permanent weiter entwickelt, kann diese Entwicklungen am Markt nutzen“, betont Kümmel.

Weiterbildung steht bei Personalchefs hoch im Kurs

Hochschulen wie die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft bieten die Möglichkeit, über ein Fernstudium parallel zum Beruf die Karriere voran zu treiben. Durch das Lernen vom heimischen Schreibtisch aus, werden weder Umzug noch Kündigung des derzeitigen Postens notwendig – wie es oftmals bei einem Präsenzstudium der Fall wäre. „Allerdings kommt zum ‚normalen’ Alltag eine wöchentliche Mehrarbeit von etwa 15 bis 20 Stunden für das Studium
hinzu“, erklärt der Hochschulpräsident. Wer sich aber hier „durchbeißt“ und Durchhaltevermögen beweist, steht bei Personalchefs hoch im Kurs: Laut einer Forsa-Studie bescheinigen rund 90 Prozent aller deutschen Personalentscheider Fernlernern eine hohe Eigenmotivation, Zielstrebigkeit, Flexibilität sowie analytisches Denken.

Weiterbildung auch für Akademiker wichtig

Nach Schätzungen des Bundesinstituts für Berufsbildung werden jährlich in Deutschland rund 720.000 Abschlüsse und Zertifikate in der Weiterbildung vergeben. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um Erstabschlüsse an einer Hochschule. Auch viele Akademiker nutzen das Angebot von Fernhochschulen. So zum Beispiel auch Priv.-Doz. Dr. Volker Schöffl. Der Sportmediziner/Unfallchirurg aus Bamberg ist als Oberarzt in einer Klinik tätig und studiert parallel in seiner Freizeit an einer Fernhochschule. „In Zukunft wird es für jeden Mediziner Pflicht sein, auch ökonomisches Wissen vorweisen zu können. Leider wird BWL aber im 'normalen' Medizinstudium nicht vermittelt. Deswegen eigne ich mir das Know-how neben meinem Job an einer Fernhochschule an. Das lässt mir trotz Studium meine Flexibilität, die ich für meinen Job unbedingt brauche."

Interdisziplinarität gewinnt mehr und mehr an Gewicht: Mediziner büffeln BWL, Ingenieure bessern ihr Englisch auf und Juristen pauken Marketing. „Die Anforderungen im Beruf werden vielschichtiger. Also muss die individuelle Ausbildung nachziehen“, betont Kümmel.

Wer sich über die individuell passende Weiterbildungsform in der Gesundheitswirtschaft informieren möchte, kann sich direkt an die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft wenden. Der Studienservice berät Interessierte gern von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr telefonisch unter +49 (0)421 378266-150.

Weitere Informationen im Internet unter

www.apollon-hochschule.de

Für Presseanfragen, Bild- oder Interviewwünsche steht Ihnen gerne zur Verfügung:
text+pr, Yvonne Bries , Tel. 0421 565 17 24, bries@mueller-text-pr.de