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Ganzheitliche Gesundheit ist Zukunft der europäischen Wirtschaft

Bremen,

Lebendiger APOLLON

An der APOLLON Hochschule analysieren Wirtschaftsfachleute, Branchenvertreter und Interessierte die Potenziale der Gesundheitswirtschaft Bremen, 24. Oktober 2008. „Quo vadis Gesundheitswirtschaft?“ Um diese zentrale Frage drehte sich die erste Hochschul- veranstaltung der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft.

An der APOLLON Hochschule analysieren Wirtschaftsfachleute, Branchenvertreter und Interessierte die Potenziale der Gesundheitswirtschaft

Bremen, 24. Oktober 2008. „Quo vadis Gesundheitswirtschaft?“ Um diese zentrale Frage drehte sich die erste Hochschulveranstaltung der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Mehr als 120 Interessierte, Studierende und Branchenvertreter wagten gemeinsam mit dem Zukunfts- und Konjunkturforscher Leo A. Nefiodow und Lukas Heiny, Redakteur im Gesundheitswirtschafts-Ressort der Financial Times Deutschland, am vergangenen Donnerstagabend (23.10.2008) in den neuen Hochschul-Räumen in Bremen einen Blick in die Zukunft des umsatzstarken Marktes.

Zum ersten Mal in der Geschichte wird nicht eine Maschine oder Technologie im Zentrum der wirtschaftlichen Entwicklung stehen, sondern der Mensch als solcher. Denn als „Wachstumslokomotive des 21. Jahrhunderts“ wird das Gesundheitswesen den derzeitig endenden Boom der Kommunikations- und Informationsbranche ablösen, meint Konjunkturforscher Nefiodow. Der von dem russischen Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratieff (1892-1936) entwickelten Theorie der langen Wellen zufolge, beginnt gerade ein neuer Zyklus – nach der Zählung der Ökonomen der sechste Kondratieff-Zyklus. Diese wirtschaftliche Phase, so die These des berühmtesten Vertreters der Theorie der langen Wellen Leo Nefiodow, wird von der ganzheitlichen Gesundheit dominiert. Die Wellen nach Kondratieff beschreiben Wirtschaftszyklen, die zwischen 40 und 60 Jahren andauern.

Auf jede Hochphase eines Wirtschaftszyklus folge eine Rezession. Nefiodow ist sich sicher, dass die momentane wirtschaftliche Entwicklung samt der Finanzkrise ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass wir am Beginn eines neuen Kondratieff-Zyklus stehen. Anhand zahlreicher Studien, Nachforschungen und Hochrechnungen – vor allem aus den USA – verdeutlichte er in seinem Vortrag, wie wichtig die Gesundheit für die Menschen in den nächsten Jahren werden wird. So wird seiner Meinung nach die bislang praktizierte und politisch geförderte Schulmedizin – erfährt sie keine grundlegende Reform – den Ansprüchen der Menschen nicht mehr genügen. Der herkömmliche Gesundheitssektor, den vorwiegend Mediziner, die Pharmaindustrie und andere Krankendienste dominieren, wird nach und nach durch einen zweiten, ganzheitlichen Gesundheitssektor abgelöst. Die Menschen seien auf der Suche nach Ursachen für ihre Erkrankungen, die dann behandelt werden können, weniger nach einfachen Diagnosen und Symptom-Therapien, betonte der Zukunftsforscher. Durch diesen Trend werden laut Nefiodow Naturheilverfahren, Fitness und Wellness, Psychologie, Spiritualität etc. an Bedeutung gewinnen. Dieses Segment, das außerhalb des staatlich regulierten Gesundheitsmarktes zu finden ist, wird, so Nefiodow, rasant wachsen und dementsprechend zunehmend Arbeitsplätze schaffen.

Dass der Gesundheitssektor in einem grundlegenden Wandel begriffen ist, unterstreicht auch Lukas Heiny. Er legt dabei aber den Fokus auf die Umwälzungen innerhalb des staatlichen Gesundheitssystems. Es zeige sich, dass Gesundheitswirtschaft als ernstzunehmende Fachdisziplin immer mehr an Bedeutung gewinnt und nicht zuletzt die Medien dieser Relevanz Rechnung tragen müssen. So hat die Financial Times Deutschland als eine der ersten deutschen Zeitungen ein eigenes Gesundheitswirtschafts-Ressort gegründet. „Die wirtschaftlichen Aspekte des Gesundheitsmarktes fielen bisher durch das Redaktionsraster. Zwar wurde schon immer über die großen Player der Branche berichtet, aber beispielsweise Krankenhäuser – immerhin in vielen Städten die größten Arbeitgeber – spielten in der Wirtschaftsberichterstattung kaum eine Rolle. Das haben wir geändert, denn wir sind der festen Überzeugung, dass hier ein wesentlicher Entwicklungsschwerpunkt für die deutsche Wirtschaft liegt“, so Heiny.

Die von der Fernfachhochschule aus Bremen initiierte Veranstaltung bot den Besuchern neben den beiden Vorträgen am Abend auch Informationen über Karrieremöglichkeiten, Ausbildungswege und Beschäftigungsfelder im Gesundheitswesen. In einem erlebbaren „Bildungsparcours“ informierten sich zahlreiche interessierte Besucher über die Studiengänge und das Angebot der APOLLON Hochschule, die Anforderungen an einen Fernstudierenden sowie Motivationstechniken. Auch Staatsrat Carl Othmer (Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Bremen) – selbst laut eigener Aussage ein „Kind des zweiten Bildungswegs“ – überzeugte sich vom Angebot der APOLLON Hochschule.
„Uns war es besonders wichtig mit dieser Veranstaltung einen Einblick in das weite und oftmals unklare Feld der Gesundheitswirtschaft zu geben. Es freut uns sehr, dass so viele Besucher ihr Interesse an diesem Zukunftsträchtigen Segment bekundet haben“, so Hochschulkanzler Michael Timm. Auch Michael Lammersdorf, Geschäftsführer der Deutschen Weiterbildungsgesellschaft mbH (DWG) in der Klett Gruppe, zeigte sich von der Veranstaltung sowie dem Engagement der Hochschule begeistert.

Seit der Gründung 2005 wächst die APOLLON Hochschule stetig. Neben dem anfänglich angebotenen Bachelor-/Master-Studiengang, bietet die Hochschule mittlerweile auch zwei eigenständige Master-Studiengänge im Fachbereich Gesundheitsökonomie sowie derzeit elf Hochschulzertifikatskurse an. Die ersten Absolventen werden voraussichtlich 2009 ihren Bachelor-Abschluss erhalten. Aktuell studieren rund 500 Personen an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft.

www.apollon-hochschule.de


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