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8. APOLLON Symposium

Digitale Gesundheitskommunikation – Zwischen Meinungsbildung und Manipulation

Wie werden Gesundheitsthemen in digitalen Medien dargestellt, wie verändert die Digitalisierung die Interaktion zwischen Arzt und Patient, oder welche rechtlichen und ethischen Fragen sind im digitalen Kontext von Relevanz? Dies ist nur ein kleiner Auszug vieler weiterer Fragen, die auf dem 8. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft am 25. November 2016 zum Thema „Digitale Gesundheitskommunikation“ unmittelbar am Puls der Zeit beleuchtet und kritisch diskutiert wurden.

Experten aus der Gesundheitsbranche, Studierende der APOLLON Hochschule und Interessierte kamen in Bremen zusammen, um in speziellen Vorträgen unterschiedliche Impulse aus der Gesundheitskommunikation mitzunehmen. Wie der Nachsatz im Veranstaltungstitel „Zwischen Meinungsbildung und Manipulation“ versprach, wurden auf dem Symposium sowohl Herausforderungen als auch Chancen der Digitalisierung speziell für die Gesundheitswirtschaft aufgezeigt und anschließend bewertet. Dies war sowohl in den Einstiegsreferaten als auch in den vier zeitgleich veranstalteten Foren möglich, wobei Letztere den Besuchern die Gelegenheit bot, sich tiefgehend in einem passenden Themenfeld ihrer Wahl zu informieren.

Die rund 250 Teilnehmer hatten zudem diverse Gelegenheiten sich im Rahmen der Veranstaltung auszutauschen und zu vernetzen. Die APOLLON Branchenbörse bot eine Plattform, um mit Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft ins Gespräch zu kommen und deren Best Practices in der digitalen Kommunikation und möglichen Innovationen kennenzulernen. Dank der lockeren Atmosphäre in der APOLLON Hochschullounge war ein ungezwungener Austausch zwischen Dozenten, Studierenden und Interessierten möglich. Dort konnten die Besucher zudem Informationen über Weiterbildungsangebote und Publikationen der APOLLON Hochschule erhalten.

Besonders gewürdigt wurden die Absolventen der APOLLON Hochschule. Die jeweils drei besten Bachelor- und Masterthesen wurden mit dem APOLLON Studienpreis ausgezeichnet. Teilgenommen haben alle Abschlussarbeiten der Kohorten Ende 2015 bis Oktober 2016, die die Note „sehr gut“ erhalten haben. Die innovativen Ideen der Absolventen waren als Poster während des APOLLON Symposiums der Gesundheitswirtschaft für alle Teilnehmer ausgestellt.

Weitere Informationen zu dem Thema „Digitale Gesundheitskommunikation – Zwischen Meinungsbildung und Manipulation“ des 8. APOLLON Symposiums finden Sie hier in der inhaltlichen Zusammenfassung von Dr. Heidrun Riehl-Halen (Medizinkontext).

Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Gesundheitskommunikation zur Patientenaufklärung

Die Diskrepanz zwischen medizinischer Aufklärung des Patienten und der knappen Zeitkalkulation der Ärzte, kann, laut Dr. med. Johannes Wimmer (Geschäftsführer der Beratungsagentur MedServation), mit Hilfe der digitalen Gesundheitskommunikation überwunden werden. In seinem Vortrag führte er beispielhaft an, wie diese gestaltet sein könnte, welche Vorteile sie mit sich bringt und wo die Grenzen der digitalen Patientenaufklärung liegen.

Der Einfluss von Bewertungsportalen auf die Gesundheitsversorgung

Mit Bewertungsportalen im Internet für medizinische Leistungen befasste sich Prof. Dr. Martin Emmert (Juniorprofessur für Versorgungsmanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) in seinem Vortrag. Er fragte nach der Wirkung der öffentlichen Bewertung auf die Gesundheitsversorgung und lieferte zur Annäherung an eine Beantwortung wissenschaftliche Hypothesen und eigene Studienergebnisse.

 

 

Gesundheitskommunikative Entwicklungen im Spiegel gesellschaftlicher Wandlungsprozesse

Christoph Koch (Ressortleiter Wissenschaft, Medizin und Technik, „STERN“ in Hamburg) stellte den aktuellen gesellschaftlichen Wandel, insbesondere hinsichtlich der Digitalisierung, der Gesundheitskommunikation gegenüber. In seinem Vortrag auf dem APOLLON Symposium verdeutlichte er dies anhand von Beispielen aus der jüngsten Vergangenheit. Diese beinhalten sowohl Chancen als auch Risiken für das zukünftige Gesundheitsinformationsverhalten der Gesellschaft.

Medienkompetenz und „Critical Thinking“: Neues Must-Have der Gesundheitskompetenz

Der abschließende Vortag von Dr. Bernard Braun (Sozial- und Gesundheitswissenschaftler am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen) befasste sich mit den Gefahren der Gesundheitskommunikation. Medienkompetenz und „Critical Thinking“ stellte Dr. Braun als Bedingung für Gesundheitskompetenz heraus. Tiefgreifende Störungen in der Gesundheitskommunikation leitete Dr. Braun aus mangelhaften Kompetenzen ab.

Das 9. APOLLON Symposium findet am 10.11.2017 in Bremen statt. Weitere Infos folgen Mitte des Jahres.

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