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ONLINE-VORTRAG AM 04.12.2018: DRG – DAS DEUTSCHE KRANKENHAUSVERGÜTUNGSSYSTEM AUF DEM PRÜFSTAND

Die Gesundheitskosten in Deutschland haben sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt. Ein Grund dafür sind gestiegene Ausgaben für stationäre Behandlungen. Dabei sollte nach der Einführung des DRG-Systems im Jahr 2003 alles besser werden: Das neue Vergütungssystem setzte Anreize zur Kostensenkung und Verweildauersenkung, so dass die Hoffnung bestand, der Ausgabensteigerung endlich Herr zu werden. Doch ein Ende der Kostenexplosion ist nicht in Sicht.

Die Gesundheitskosten in Deutschland haben sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt. Ein Grund dafür sind gestiegene Ausgaben für stationäre Behandlungen. Dabei sollte nach der Einführung des DRG-Systems im Jahr 2003 alles besser werden: Das neue Vergütungssystem setzte Anreize zur Kostensenkung und Verweildauersenkung, so dass die Hoffnung bestand, der Ausgabensteigerung endlich Herr zu werden. Doch ein Ende der Kostenexplosion ist nicht in Sicht.

Im Online-Vortrag am Dienstag, 04.12.2018, von 18:00 bis etwa 19:30 Uhr erläutert Frau Prof. Dr. Astrid Loßin die Funktionsweise des deutschen DRG-Systems. Dabei geht sie vor allem der Frage auf den Grund, weshalb die erhoffte Kostensenkung nicht funktioniert. Wie werden DRGs ermittelt? Welche Verhaltensanreize setzt das DRG-System den deutschen Krankenhäusern? Gibt es möglicherweise Mechanismen, die einer Kostensenkung entgegenstehen? Wie es mit dem DRG-System in den nächsten Jahren weitergehen soll, bleibt spannend. Die Herausnahme der Pflegekosten aus der DRG-Vergütung soll bis 2020 umgesetzt sein. Markiert diese Schwächung des Systems vielleicht den Anfang vom Ende der DRGs?

Prof. Dr. Astrid Loßin ist seit Mai 2018 an der APOLLON Hochschule für den Bereich Allgemeine Betriebswirtschaftslehre tätig. Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften promovierte sie an der Leibniz Universität Hannover über Krankenhausvergütung. Danach arbeitete sie mehrere Jahre in der Krankenhausverwaltung, zuletzt als Leiterin des Medizincontrollings.

Moderiert wird der Vortrag von Isabella Schimitzek, seit April 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der APOLLON Hochschule. Nach ihrem Auslandsstudium in Amerika und dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen liegt ihr Forschungsschwerpunkt auf Gesundheits- und Pflegeökonomie.

Zur Teilnahme am kostenfreien Online-Vortrag benötigen Interessierte lediglich einen Computer mit Internetzugang und Audioausgabe. Mit der Anmeldung bis 03.12.2018 per E-Mail an studienorganisation(at)apollon-hochschule(dot)de erhalten externe Teilnehmer die Zugangsdaten zum virtuellen Vortragsraum. Der Einlass ist ab 17:30 Uhr für einen Technikcheck möglich. Studierende der APOLLON Hochschule entnehmen die Anmeldungsmöglichkeiten und Zugangsdaten den Informationen auf dem Online-Campus.

Staatliche Anerkennung, Akkreditierung und Auszeichnungen:

Das gesamte Studienangebot der APOLLON Hochschule wurde von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zertifiziert. Alle Studiengänge sind zusätzlich durch die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) akkreditiert.

Logo des deutschen Wissenschaftsrats

Die APOLLON Hochschule ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

Logo der Klett Gruppe

Die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft GmbH ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 67 Unternehmen an 33 Standorten in 16 Ländern ist die Klett Gruppe ein führendes Bildungsunternehmen in Europa.

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