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NEUER ZERTIFIKATSKURS: PALLIATIVBEGLEITER/-IN

Bremen,

Sterbebegleitung stellt eine enorme Herausforderung dar. Neben einer intensiven Kommunikation und fürsorglichen Zuwendung sind dabei multiprofessionelles und fachübergreifendes Agieren erforderlich und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Betroffenen und Angehörigen.

Sterbebegleitung stellt eine enorme Herausforderung dar. Neben einer intensiven Kommunikation und fürsorglichen Zuwendung sind dabei multiprofessionelles und fachübergreifendes Agieren erforderlich und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Betroffenen und Angehörigen.

Die APOLLON Hochschule bietet zum Thema Sterbebegleitung einen Zertifikatskurs an, der sich den verschiedenen medizinischen, psychischen und sozialen Problemen im Umfeld der Sterbebegleitung annimmt. Zukünftige Absolventen befähigt der neu entwickelte Kurs diese letzte Lebensphase angemessen sensibel zu betreuen und gleichzeitig konkrete Hilfestellungen zu leisten.

Der Zertifikatskurs richtet sich unter anderem an Menschen aus den Bereichen Pflege, Therapie und Medizin sowie an Seelsorger, Sozialarbeiter und ehrenamtliche Hospizhelfer. Gleichzeitig sollen ebenfalls Personen mit rein privaten Beweggründen innerhalb von neun Monaten eine fachgerechte Weiterbildung erhalten.

Ziele und Inhalte
Im Zentrum der Ausbildung steht die Beschäftigung mit Fragen, Problemen und Erfahrungen rund um die oft tabuisierten Bereiche Sterben und Tod. Die Palliativbegleiter werden befähigt, Menschen in ihren schwersten Zeiten beiseite zu stehen und bekommen gleichzeitig Strategien an die Hand, um mit dieser besonderen Belastung umzugehen. Neben der Wissensvermittlung von der medizinischen, psychischen, sozialen sowie spirituellen Dimension des Sterbens stehen gleichzeitig zahlreiche Übungen auf dem Lehrplan.

Die Inhalte des Zertifikatskurses reichen von der Bedeutung und dem geschichtlichen Hintergrund von Palliative Care über das Begleiten von Angehörigen und die besonderen Herausforderungen bei Menschen mit Demenz bis zu philosophischen oder künstlerischen Annährung an den Tod. Ergänzt wird die Weiterbildung mit der Behandlung von rechtlichen Fragen und Aspekten bei der Betreuung Schwerstkranker oder die Befähigung, die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Betroffenen wahrzunehmen.

Die Kursdauer ist auf neun Monate angelegt. In dieser Zeit gilt es zwölf Studienhefte sowie eine abschließende Fallaufgabe zu bearbeiten. Die Bearbeitung kann zeitlich wie örtlich flexibel und individuell gestaltet werden. Ein dreitägiges Präsenzseminar ist optional. Die Kosten für den Zertifikatskurs Palliativbegleiter/-in belaufen sich auf insgesamt 1.791 Euro, was einer monatlichen Studiengebühr von 199 Euro entspricht. Der Studienservice der Hochschule berät gern zu Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten.