Der Masterabschluss erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen gemäß § 9 PflBG für eine Lehrtätigkeit in der Pflegebildung. Studierende erwerben breit gefächerte pädagogische und wissenschaftliche Kompetenzen, um Lehr-Lernprozesse gezielt zu gestalten, Qualitäts- und Schulentwicklungsprozesse professionell zu begleiten und digitale Transformationsvorhaben didaktisch fundiert umzusetzen. Inhalte wie Erziehungswissenschaft, Didaktik, Kommunikation, empirische Sozialforschung oder Bildungsmanagement bilden dafür das akademische Fundament.
Individuelle Profilbildung und starke Praxisorientierung
Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist die Möglichkeit, ein individuelles Berufsprofil auszubauen. Aus sechs Wahlpflichtmodulen, darunter Digitale Pflege und Pflegerobotik, Versorgungsmanagement bei Demenz, Schmerzmanagement, Case Management, Gerontopsychiatrie sowie Community Health Nursing, wählen die Studierenden zwei Schwerpunkte zur gezielten fachlichen Vertiefung. Das integrierte Unterrichtspraktikum fördert eine enge Verbindung von Theorie und Praxis: Es ermöglicht den Studierenden, Unterrichtssituationen eigenständig zu planen, durchzuführen und zu reflektieren – ein zentraler Baustein auf dem Weg zu professioneller pädagogischer Handlungskompetenz.
Für wen ist der Studiengang geeignet?
Der Master Berufspädagogik und Management für die Pflegebildung (M. A.) richtet sich an Pflegefachpersonen, die pädagogische, wissenschaftliche oder leitungsbezogene Verantwortung übernehmen möchten, beispielsweise als Lehrkraft, in der Schulleitung oder in der Bildungsentwicklung. Vorausgesetzt wird ein Bachelorabschluss in Berufspädagogik mit Pflegeschwerpunkt oder eine vergleichbare akademische Qualifikation sowie eine abgeschlossene Pflegeausbildung. Bewerber:innen ohne berufspädagogisches Erststudium können über ein Propädeutikum nachqualifiziert werden.
Weitere Informationen zum Master Berufspädagogik & Management für die Pflegebildung (M. A.)










