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LAUMANN: ZUSAMMENLEGUNG DER PFLEGEAUSBILDUNG MUSS KOMMEN

Berlin (dpa),

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat angesichts massiver Kritik die Zusammenlegung der Pflegausbildung verteidigt. Der Fachkräftemangel in der Pflege sei eine der größten Herausforderungen des Gesundheitssystems, erklärte Laumann am Donnerstag in Berlin. Die Weiterentwicklung der getrennten Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege hin zu einer einheitlichen Pflegeberufsausbildung ist darauf die richtige Antwort.

Schon heute seien in Pflegeeinrichtungen vertiefte medizinisch-pflegerische Kenntnisse für eine komplexe Behandlungspflege nötig. Zudem steige in den Krankenhäusern der Anteil pflegebedürftiger und demenziell erkrankter Patienten stark an, erläuterte Laumann. Nur eine breit ausgerichtete Ausbildung qualifiziere zur Pflege von Menschen in allen Altersphasen und Lebenssituationen.

Laumann wies darauf hin, dass die Pflegeberufe in Konkurrenz zu anderen Berufsgruppen stünden, die verstärkt um Nachwuchs werben. Der Pflegeberuf müsse also für Schulabgänger attraktiv sein. Neben Ausbildung zählten gute Arbeitsbedingungen, eine leistungsgerechte Bezahlung sowie ein gutes Image des Berufsbildes. Künftig sollten also Pflegefachpersonen in Entscheidungen mit einbezogen werden, die ihr Arbeitsumfeld betreffen.