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Fresenius spart bei Finanzierung des Rhön-Deals Millionen

Bad Homburg (dpa),

Der Medizinkonzern Fresenius kommt bei der Übernahme eines Großteils der Rhön-Kliniken günstiger weg als ursprünglich gedacht.

Bei der jüngsten Wandelanleihe über 500 Millionen Euro mussten die Bad Homburger wegen des großen Interesses der Investoren keine Zinsen zahlen. "Bei der Ankündigung der Übernahme hatten wir Finanzierungskosten von bis zu fünf Prozent erwartet. Nun werden wir rund 45 Millionen Euro weniger im Jahr aufwenden müssen", sagte Fresenius-Finanzchef Stephan Sturm der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Die Finanzierung des rund 3 Milliarden Euro schweren Kaufs von Krankenhäusern des Rhön-Klinikums ist mit der Wandelanleihe abgeschlossen. Nun habe die Integration der Rhön-Häuser Priorität vor Zukäufen, sagte Vorstandschef Ulf Schneider. Von den 40 übernommenen Kliniken steht nur noch die Zustimmung der Stadt Wiesbaden für den Verkauf der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) aus. Der Schritt ist nötig, da Hessens Landeshauptstadt 51 Prozent an der HSK hält.

Voraussichtlich am 3. April werden die Stadtverordneten abstimmen.

Auch nach dem Rhön-Deal bleibt Fresenius an weiteren Zukäufen interessiert: "Wir haben einen Fremdfinanzierungsspielraum von 2,5 Milliarden Euro, ohne unsere selbst auferlegte Obergrenze für den Verschuldungsgrad zu überschreiten", sagte Finanzchef Sturm. Man behalte sich zudem vor, den Zielwert kurzfristig zu überschreiten, wenn sich ein attraktives Ziel auftue.