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Einsatz von Gütesiegeln im Krankenversicherungsmarkt

Bremen,

Der Fachbereich „Prävention und Gesundheitsförderung“ der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft beteiligte sich Ende 2011 aktiv an der Online-Studie „Potenziale im Zweiten Gesundheitsmarkt: Wellness, Gesundheitsvorsorge, Prävention, Gesundheitsreisen“. Die Befragung der APOLLON Hochschule fand im Rahmen der 10. Welle des 2008 von der Dostal & Partner Management-Beratung GmbH gestarteten „healthpanels“ statt. Die Fernhochschule brachte exklusiv Fragestellungen zum Thema Gütesiegel ein. An der Studie nahmen insgesamt 432 Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft teil.

Federführend verantwortlich für die Befragungsinhalte der APOLLON Hochschule war Prof. Dr. Viviane Scherenberg, Dekanin Fachbereich „Prävention und Gesundheitsförderung“. Ihr Fazit: „Es scheint eine Diskrepanz zu bestehen: Einerseits setzen über die Hälfte (53,0 %) der Entscheider bereits Gütesiegel ein, da sie von ihrer Signalwirkung überzeugt sind. Andererseits tragen Gütesiegel ihrer Meinung nach zu einer Verunsicherung bei. Damit Gütesiegel einen wirkungsvollen Beitrag zur Qualitätssteigerung leisten können, wird als Gegenmaßnahme an erster Stelle die ausschließliche Bewertung unabhängiger Institute (86,9%) und der Einsatz standardisierter Bewertungskriterien kommerzieller und nicht-kommerzieller Institute (63,9%) genannt. An dritter Stelle wird von den Entscheidern als Lösung des Dilemmas eine gesetzliche Transparenzpflicht über Gütesiegel favorisiert (57,4%). Die Diskrepanz scheint einerseits in der Ausuferung und damit Intransparenz des „Gütesiegel-Marktes“ zu liegen und andererseits darin, dass Gütesiegel auch eingesetzt werden, weil das der Wettbewerb tut. Allein für den spezifischen Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen existieren derzeit weit mehr als 70 Auszeichnungen, Gütesiegel und Zertifikate. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sowohl die Versicherten als auch die Kassen langsam den Überblick verlieren.“

Die Ergebnisse der Befragung wurden erstmals im Themendossier 06/2012 der Gesundheitsforen Leipzig veröffentlicht und sind zudem unter www.scherenberg-online.de einsehbar.