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6. APOLLON Symposium

Gesundheit in Unternehmen - Zwischen Kulturwandel und Profitkultur

Das Symposium stand ganz im Zeichen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Unter dem Motto „Gesundheit in Unternehmen – zwischen Kulturwandel und Profitkultur“ tauschten sich die über 260 Teilnehmer aus Wissenschaft, Unternehmen, Verwaltung, Gesundheitswesen sowie Studierende der Hochschule aus.

Neben vier Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion informierten sich die Besucher während der ganztägigen Veranstaltung in vier parallel laufenden Foren zu individuell ausgewählten Themen. Ergänzend dazu präsentierten sich neben der APOLLON Hochschullounge weitere 14 Aussteller auf der Branchenbörse im Foyer.

Rückblickend fällt unsere Resonanz auf das 6. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft positiv aus. Das Publikum gab sich interessiert und diskussionsfreudig. Einige Teilnehmer nutzten die Tagung für ihre berufliche Orientierung, andere erweiterten ihr Wissen auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsförderung und nahmen praktische Anregungen für den Arbeitsalltag mit.

Im Folgenden finden Sie die Präsentationen zu den vier Impulsvorträgen und eine inhaltliche Zusammenfassung der Veranstaltung, verfasst von Dr. Heidrun Riehl-Halen (Medizinkontext).

Im Folgenden finden Sie die Präsentationen zu den vier Impulsvorträgen und eine inhaltliche Zusammenfassung der Veranstaltung von Dr. Heidrun Riehl-Halen (Medizinkontext).

Das Programmheft "Wegweiser" zur Veranstaltung finden Sie als Pdf hier.

Die Abstracts zu den parallelen Foren finden Sie als zip-Datei hier.

Entwicklungsbedingungen für eine gesunde Persönlichkeit – Erkenntnisse der Hirnforschung

Den Auftakt des Symposiums machte Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. In seinem Impulsreferat setzte er den Fokus auf Erkenntnisse aus Psychologie und Hirnforschung. Überträgt man diese auf die Arbeitswelt, gilt es nach Roths Ansicht zunächst, Dauerstress zu vermeiden. Dies gelänge durch Vorbereitung auf berufliche Aufgaben, Reduzierung der Ansprüche, Teamarbeit und Abgabe oder Ausgleich von Verantwortung. Wer Beschäftigte zu besserer Arbeit motivieren möchte, erreiche mit Bestrafung, Strafandrohung oder dem Appell an die Einsicht wenig. Als einzig wirksame Maßnahme nannte Roth die Belohnung, wenn sie denn richtig angewendet werde: „Sie muss zeitnah auf das gewünschte Verhalten folgen und individuell an die Motivation des Menschen angepasst sein.“

Hier können Sie sich den kompletten Vortrag als Pdf herunterladen

Führung, Gesundheit und Produktivität

Prof. Dr. Bernhard Badura erläuterte: „Mitarbeiter sollten eine Bindung an ihr Unternehmen entwickeln“. Dies sei eine Voraussetzung für intrinsische Motivation, auf die es bei der Unternehmensführung ankomme. Demnach hängt auch die Wirkung intrinsischer Belohnung von der eigenen Identifikation mit dem Unternehmen ab. „Wenn unsere persönlichen Werte mit denen des Betriebs übereinstimmen, tun wir Vieles aus freien Stücken“, glaubt Badura. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit; denn „Menschen, die ständig gegen ihre Überzeugung arbeiten, leiden eher an psychischen Erkrankungen“, weiß der Gesundheitswissenschaftler.

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„Take off“: Von der Vision zur Wirklichkeit

Einen realen Einblick, wie es in der Praxis mittelständischer Unternehmen aussieht, lieferte Dr. Gerd Westermayer mit seinem Impulsreferat. Wie eine erfolgreiche Organisationsentwicklung abläuft verdeutlichte Westermayer am Beispiel der Firma ‚Moll Marzipan’. Die Geschäftsführung des Berliner Traditionsunternehmens tat die BGM-Unterstützung zwar mit dem Kommentar „Psycho Schnickschnack“ ab, habe sich aber auf Veränderungen eingelassen. Das Ergebnis war überraschend: Zwischen 2008 und 2010 sei die Produktivität um 58 Prozent gestiegen und der Krankenstand von über zehn auf unter zwei Prozent gesunken.

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Einflussreich, gesund, gut entlohnt oder gut geführt: Wann bin ich zufrieden mit meinem Job? – Ergebnisse einer europaweiten Beschäftigtenbefragung

Mit der Sichtweise der Arbeitnehmer befasste sich Dr. Oliver Stettes in seinem Impulsreferat. Der Leiter des Kompetenzfeldes Arbeitsmarkt- und Personalpolitik am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. stellte die Frage: „Wann bin ich zufrieden mit meinem Job?“ Dazu zog Stettes eine europäische Studie heran, die einen Vergleich zwischen verschiedenen Ländern erlaubt. Im Verhältnis zu den europäischen Nachbarn schnitt Deutschland demnach gut ab, denn neun von zehn Mitarbeitern seien zufrieden und dies bereits konstant seit 15 bis 20 Jahren. Das wirke sich auch auf die Gesundheit aus, weil Menschen, die mit ihrem Job zufrieden sind auch gesund seien. Zufriedene Mitarbeiter blieben eher im Unternehmen und seien auch für die Betriebe ein Gewinn.

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