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Rauschtrinken bei Senioren verbreitet - Dyckmans fordert Hilfen

Berlin (dpa) ,

Angesichts weit verbreiteter Suchtprobleme bei Senioren hat sich die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) für mehr Hilfe und Vorbeugung ausgesprochen.

Denn mehr als jeder fünfte Mann und rund acht Prozent der Frauen zwischen 65 und 79 Jahren betrinken sich regelmäßig bis zur Besinnungslosigkeit, wie das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf eine Studie des Robert-Koch Instituts in Berlin mitteilte.

Riskant viel Alkohol trinken 34 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen in diesem Alter. Vor allem bei Frauen ab 60 Jahren steigt zudem der Konsum beruhigender und schmerzstillender Medikamente auf mehr als 11 Prozent. Anlässlich einer Tagung zum Thema sagte Dyckmans, solche Mittel erhöhten die Gefahr von Stürzen und Verletzungen.

"Wir müssen Wege finden, wie wir diese Menschen besser mit präventiven Maßnahmen und Hilfsangeboten erreichen", sagte die Politikerin. Ärzte, Apotheker, Krankenkasse, Kommunen und Kirchen müssten die Betroffenen verstärkt auf dieses Thema ansprechen. Schätzungsweise 14 Prozent der älteren Menschen, die ambulant oder in Heimen betreut würden, missbrauchten Alkohol oder Medikamente. Auch das Pflegepersonal müsse stärker darauf achten.