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Munich Re trennt sich von US-Tochter Windsor Health Group

München (dpa) ,

Abschied nach Verlusten: Die Munich Re gibt ihr US-Sorgenkind Windsor Health Group ab und hofft im Gesamtjahr wieder auf schwarze Zahlen in der Gesundheitssparte.

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re trennt sich von seinem Sorgenkind Windsor Health Group (WHG) in den USA.

Käufer ist der Krankenversicherer WellCare Health Plans, wie die Munich Re am Donnerstag in München mitteilte. Der Verkauf werde voraussichtlich zum Jahresende vollzogen, wenn alle behördlichen Genehmigungen vorliegen. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Für die Gesundheitssparte (Munich Health) rechnet der Vorstand im Gesamtjahr nun mit einem kleinen Gewinn, nachdem bislang ein Verlust für möglich gehalten wurde.

Die Ergebniserwartung des Konzerns für 2013 werde durch den Verkauf nicht wesentlich beeinflusst, hieß es. Der Rückversicherer peilt für das laufende Jahr annähernd drei Milliarden Euro Gewinn an.

2012 hatte der Konzern wegen der Probleme bei der WHG in seinem Geschäftsfeld Gesundheit noch 92 Millionen Euro Verlust gemacht.

Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard hatte sich bereits vor Monaten einen Verkauf der WHG zum Ziel gesetzt. Die Münchner hatten das Unternehmen erst 2011 übernommen und mit der 2008 erworbenen Sterling Life Insurance zusammengeführt. Für beide Unternehmen hatte die Munich Re zusammen 324 Millionen Euro bezahlt. Allerdings war das Geschäft nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem Verkauf verfolge man auch das Ziel, das Geschäftsfeld Munich Health in Nordamerika stärker auf das Geschäft mit Firmenkunden auszurichten, hieß es.