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Müller will keine direkte Finanzhilfe für Entwicklungsländer

Monrovia (dpa),

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will Entwicklungs- und Schwellenländern keine direkten Haushaltsmittel mehr zur Verfügung stellen. Die Verwendung solcher allgemeinen Budgethilfen seien von den Geberländern schlecht zu kontrollieren, sagte Müller am Donnerstagabend in der liberianischen Hauptstadt Monrovia.

Er wolle auch in der EU darauf dringen, dass direkte Budgethilfen zurückgefahren werden. Allerdings tut sich die EU schwer, diese Finanzhilfen in zweckgebundene Projekte zu stecken. Dazu fehlt häufig das Personal. 

Müller und Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) besuchen zur Zeit Liberia, um sich ein Bild von der Lage in dem Land nach Abklingen der Ebola-Epidemie zu machen. In Liberia ist seit einigen Tagen kein weiterer Ebola-Fall bekanntgeworden, so dass das Land hofft, bis Mitte Mai Ebola-frei zu sein. In Guinea und Sierra Leone werden derzeit zusammen noch 70 bis 80 Ebola-Fälle registriert. Zuvor waren beide Minister im Nachbarstaat Ghana. Die beiden Minister reisen an diesem Freitag zurück nach Deutschland.