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FÖRDERMÖGLICHKEITEN: FERNSTUDIUM FINANZIEREN – UND DABEI RUHIG SCHLAFEN KÖNNEN

Welche Förderungen stehen mir zur Finanzierung meines Fernstudiums zu?

Ein Fernstudium – das wäre was! Den Wissensdurst stillen, neue Menschen kennen lernen und als wohl größte Motivation der lang ersehnte berufliche Auf- oder Umstieg – verbunden mit einem merklich höheren Gehalt natürlich. Klingt verlockend, oder? Ist es auch! Eins sollte man dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren: So ein Fernstudium beziehungsweise eine nebenberufliche Weiterbildung kostet nicht nur viel Zeit und Energie, sondern auch Geld...

Ein Fernstudium – das wäre was! Den Wissensdurst stillen, neue Menschen kennen lernen und als wohl größte Motivation der lang ersehnte berufliche Auf- oder Umstieg – verbunden mit einem merklich höheren Gehalt natürlich. Klingt verlockend, oder? Ist es auch! Eins sollte man dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren: So ein Fernstudium beziehungsweise eine nebenberufliche Weiterbildung kostet nicht nur viel Zeit und Energie, sondern auch Geld. Geld, das man durchaus als eine lohnende Investition in die Zukunft betrachten sollte – das aber auch und vor allem erst einmal irgendwie aufgebracht werden muss. Mehrere hundert Euro monatlich für Studiengebühren, Bücher, Fahrtkosten & Co tun selbst gut verdienenden Arbeitnehmern weh und sind für Berufseinsteiger oft kaum aufzubringen. Doch keine Sorge: Es gibt Unterstützung! In fast allen Fällen lohnt es sich, im Vorfeld der Weiterbildung Informationen über das breite Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten einzuholen. Denn weiterbildungswillige Arbeitnehmer sind gern gesehen – sowohl der Staat als auch Privatwirtschaft und Hochschulen halten Fördertöpfe bereit, die Sie nutzen können. Wir haben mit Felicitas Menneken, Expertin für Finanzierungsfragen beim APOLLON Studienservice, gesprochen und ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Detaillierte Informationen erhalten Sie zudem im neuen Finanzierungsleitfaden der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Interessenten können diesen nach einer Registrierung im Download-Center auf der APOLLON Website ansehen und herunterladen.

1. Das A und O – Worüber Sie sich im Vorfeld Gedanken machen sollten

„Noch vor Beginn eines Fernstudiums sollte man sich unbedingt fragen: Wie finanziere ich das?“, so Menneken. „Die Kostenfrage ist ganz entscheidend und sollte am besten bereits im Vorfeld möglichst detailliert und ehrlich beantwortet werden. Dabei lohnt es sich immer, auch einen Finanzierungsplan B in der Tasche zu haben.“ Mache man sich erst Gedanken, wenn plötzlich finanzielle Engpässe auftauchen, leide das Studium oft ganz erheblich und muss im schlimmsten Fall sogar abgebrochen werden, berichtet Felicitas Menneken aus ihrer Berufserfahrung im Studienservice. „Deshalb macht es Sinn, frühzeitig zu recherchieren und sich vom Team des APOLLON Studienservice beraten zu lassen – wir zeigen die verschiedenen Möglichkeiten auf und unterstützen die Studierenden zum Beispiel beim Ausfüllen von Formularen, mit dem Ausstellen von Bescheinigungen und Leistungsnachweisen und vielem mehr.“

2. Vorteile als APOLLONianer

„Studierende der APOLLON Hochschule können einige finanzielle Vorteile für sich nutzen“, erklärt Felicitas Menneken. „So gibt es zum Beispiel eine Unterbrechungsmöglichkeit – jeder Studierende kann mit seinem Studium für insgesamt 12 Monate, maximal jedoch sechs Monate am Stück, pausieren. Es können aber auch die monatlichen Studienraten halbiert und der Zahlungszeitraum entsprechend verlängert werden – dieses Angebot wird in der Praxis oft von Alleinerziehenden oder Studierenden, die beispielsweise zusätzlich ein Eigenheim abbezahlen müssen, genutzt.“ Auch wer Nachwuchs bekommt, wird nicht nur von strahlendem Kinderlächeln belohnt: Mütter können ihr Studium in der „Mutter-Baby-Pause“ für ein bis drei Monate während des Mutterschutzes unterbrechen. „Neu ist hier auch der Baby-Bonus“, berichtet Felicitas Menneken. „Berufsbegleitend studierende Mütter oder Väter erhalten in den ersten 12 Lebensmonaten des Kindes einen 10-Prozent-Rabatt.“ Und auch, wer neben dem Fernstudium an der APOLLON Hochschule jemanden mit Pflegegrad I bis V pflegt, erhält bei entsprechenden Nachweisen einen 10-Prozent-Rabatt pro Studienrate, maximal für 12 Monate. Auszubildende, Schwerbehinderte und Rentner können ebenfalls mit einem 10-Prozent-Rabatt auf alle Studiengebühren rechnen – und das gegebenenfalls sogar unbefristet. Zudem gewährt die APOLLON Hochschule allen Studierenden, die sich gemeinsam für ein Fernstudium einschreiben, einen Rabatt von jeweils 10 Prozent. Ob Freunde, Familie, Kollegen oder Ehepartner: Wer seine Anmeldeunterlagen gemeinsam in einem Umschlag abgibt, spart an den Studiengebühren – und das, solange beide Parteien immatrikuliert sind. „Allerdings ist es nicht möglich, die genannten Rabatte zu kombinieren, ein Studierender kann nur einmal 10 Prozent Ermäßigung in Anspruch nehmen“, schränkt Menneken ein.

3. Stipendien: Situationsabhängig

Stipendien werden sowohl vom Staat, als auch von zahlreichen Stiftungen, Verbänden und vielen weiteren Stellen vergeben. „Hier ist es in erster Linie wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und für die persönliche Situation die passenden Möglichkeiten herauszufiltern. Art und Umfang der Förderungen unterscheiden sich stark, ebenso die Anforderungen an die Bewerber“, erläutert Felicitas Menneken. „Wir empfehlen meist keine konkreten Stipendien, sondern helfen den Studierenden bei der Orientierung.“ Es sei beispielsweise nicht zwingend notwendig, ein akademischer oder beruflicher Überflieger zu sein – dafür stehen oft herausragendes gesellschaftliches Engagement oder auch die Förderung bestimmter Personengruppen im Fokus. „Wir weisen gerne auf die Internetseite www.stipendienlotse.de hin“, gibt Felicitas Menneken einen praktischen Tipp. Detaillierte Infos zum Thema Stipendium finden sich außerdem im neuen Finanzierungsleitfaden der APOLLON Hochschule, welchen Sie sich im Download-Center kostenlos herunterladen können. „Im Hinterkopf sollte man aber bei Stipendien – und auch bei einigen anderen Fördermöglichkeiten – behalten, dass damit ein gewisser Aufwand und Arbeit verbunden sind“, warnt sie. „Neben einer aufwändigen Bewerbung müssen meist regelmäßige Leistungsnachweise erbracht werden, um die finanzielle Unterstützung langfristig in Anspruch zu nehmen.“

4. Steuerliche Entlastung: Für jeden, der eine Steuererklärung macht

„Wer ein Fernstudium oder einen Zertifikatskurs absolviert, kann die Gebühren dafür von der Steuer absetzen“, erläutert Felicitas Menneken eine weitere Möglichkeit, die finanzielle Belastung für Studierende zu reduzieren. „Übersteigen die jährlichen Gebühren die Werbekostenpauschale von 1.000 Euro, werden weniger Steuern bezahlt.“ Dabei lassen sich sämtliche Ausgaben, die im Rahmen eines Zweitstudiums oder von Zertifikatskursen anfallen als Werbekosten absetzen – egal, ob man angestellt oder selbstständig ist. „Beachtet werden sollte jedoch, dass die Weiterbildung für den eigenen beruflichen Werdegang auch Sinn macht – sonst könnte sich das Finanzamt unter Umständen quer stellen“, mahnt Menneken. Auch Aufwendungen im Rahmen eines Erststudiums sind unbegrenzt als Werbungskosten absetzbar, wenn der Studierende über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt. „Das trifft auf die meisten unserer Studierenden zu“, so Felicitas Menneken. „Wer vorher keine Ausbildung absolviert hat, kann die Studiengebühren aber zumindest als Sonderausgaben bis maximal 6.000 Euro jährlich geltend machen.“ Wie das funktioniert? Es müssen alle Belege über die im Rahmen der Weiterbildung getätigten Ausgaben gesammelt und bei der Einkommensteuererklärung unter „Werbungskosten“ angegeben werden. „Eine von uns ausgestellte Teilnahmebescheinigung über Präsenzveranstaltungen gilt als Nachweis. Und über unseren Online-Campus können die Studierenden sich jederzeit eine Bescheinigung über die im vorherigen Jahr gezahlten Studiengebühren ausdrucken“, erläutert Menneken.

5. Studienkredite als sinnvolle Ergänzung

„Studienkredite können eine sinnvolle Ergänzung des eigenen Finanzierungsplans sein – allerdings raten wir immer dazu, einen Studienkredit nicht als einziges finanzielles Standbein für ein Studium bei uns zu nutzen“, erklärt Felicitas Menneken. Kredite werden von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt, zum Teil individuell anpassbar und unabhängig vom Einkommen. Bei all diesen Annehmlichkeiten sollte jedoch zum Beispiel die Tilgungszeit nicht vergessen werden sowie die Bedingungen, die in vielen Fällen mit Studienkrediten einhergehen. Oft ist es nämlich auch hier so, dass regelmäßig Leistungsnachweise erbracht werden müssen. „Eine Art zinsloser Studienkredit ist aber auch die bereits erwähnte Möglichkeit der halbierten monatlichen Raten bei doppelter Laufzeit“, weist Felicitas Menneken noch einmal auf das besondere Angebot der APOLLON Hochschule zur Entlastung des monatlichen Budgets hin.

6. BAföG – nicht für jeden geeignet

Ein echter Klassiker der Studienförderung ist das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG genannt. Allerdings kommt nicht jeder Studierende für diese Art der Förderung in Frage: Sie ist nämlich einkommens- und altersgebunden. So ist BAföG beispielsweise nur eine Möglichkeit, wenn man das Studium vor Vollendung des 30. Lebensjahres – bei Master-Studiengängen vor Vollendung des 35. Lebensjahres – beginnt. Wie fast immer gibt es hier jedoch auch Ausnahmen, zum Beispiel durch die Anrechnung von Kindererziehungszeiten oder wenn das Abitur nachgeholt wurde. „Wir verweisen unsere Studierenden für konkrete Fragen zum BAföG an das hierfür zuständige Studentenwerk Bremen, helfen aber selbstverständlich trotzdem, wo wir können – also meist beim Zusammenstellen und Ausfüllen der für einen Antrag nötigen Formulare“, berichtet Felicitas Menneken. „Grundsätzlich sind an der APOLLON Hochschule die kürzeren Varianten des Studiums BaföG-berechtigt.“ Und auch beim BAföG gelte zu beachten: Die Förderung muss teilweise zurückgezahlt werden. Studierende erhalten die Förderung in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Nähere Infos gibt es unter www.bafög.de

7. Ein letzter Tipp: Suchen Sie das Gespräch!

„Etwas, was oft zu Unrecht vernachlässigt wird, ist das offene Gespräch mit dem Arbeitgeber“, weiß Felicitas Menneken. Niemand ist dazu verpflichtet, seinen Chef in seine akademischen Pläne einzubeziehen – aber in manchen Fällen stehen die Vorgesetzten solchen Vorhaben aufgeschlossener gegenüber als zunächst angenommen. In erster Linie natürlich, wenn Sie eine Weiterbildung anstreben, die zu Ihrem bisherigen beruflichen Werdegang passt und letztlich auch dem Unternehmen, in dem Sie tätig sind, zugutekommen könnte. „Viele Arbeitgeber befürworten das persönliche Engagement ihrer Angestellten und sind durchaus bereit, sich zu beteiligen – sei es in Form von finanzieller Hilfe, mit zusätzlichen Urlaubstagen oder anderen Erleichterungen“, ermutigt Felicitas Menneken.

 

 

Autorin: Hayat Issa